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Ein Kontrabass spielt (selten) allein|Wie ich Berliner Philharmoniker wurde Episode
In dieser zweiten Episode beginnen wir - auf vielfachen Wunsch - zunächst mit ein wenig
Musik: Ich habe für Sie die Sarabande aus der Suite Nr. 2
in D-Moll von Johann Sebastian Bach, BWV 1008 in einer Bearbeitung für den
Kontrabass eingespielt.
Dann hören Sie, wie meine Orchesterkarriere begann und ich nach kurzer Zeit
im Jahre 1954 Mitglied der Berliner Philharmoniker wurde.
Meine Anfangszeit in Berlin war vor allem geprägt von dem damaligen Chefdirigenten
Wilhelm Furtwängler, über dessen künstlerisches Wirken ich einiges erzähle:
wie er das Orchester formte, so daß es diesen einzigartigen, unverwechselbaren
Sound erhielt - und warum andere Orchester manchmal so langweilig klingen.
Dabei diskutiere ich auch die Frage, wie wichtig eine musikalischer Ausdruck
in Zusammenhang mit technischer Perfektion auf dem Instrument ist.
Darüber hinaus gebe ich ein paar Einblicke in Probespiele und erkläre, warum es für junge
Musiker heutzutage oft so schwer ist, eine Stelle zu erhalten.
Schließlich erfahren Sie noch einiges über den berühmten "Philharmonischen Geist" und
dem Zusammenarbeiten und -leben der Musiker seinerzeit.
Ich möchte mich nochmals ausdrücklich für die vielen positiven E-Mails und Kommentare,
die ich von Ihnen erhalten habe, bedanken! Über Feedback freue ich mich natürlich auch
weiterhin sehr! Wenn es Ihnen gefallen hat, hinterlassen Sie mir doch einfach einen
Kommentar hier im Web.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein geruhsames Weihnachtsfest!
Ihr Friedrich Witt
[ Sat, 24 Dec 2005 00:00:14 +0100 ]
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